Kronberg i. Ts., 9. April 2026 – Heuse Interim, führender Dienstleister für Premium Interim Management, stellt mit der aktuellen Studie „Interim Management-Marktgeschehen 2025“ praxisnahe Einblicke zur Verfügung, wie Unternehmen mit externen Führungskräften auf zentrale Herausforderungen reagieren. Im Fokus: Wie Organisationen den demografischen Wandel, Digitalisierung und strukturelle Umbrüche bewältigen – und welchen Beitrag Interim Management dazu leistet. Bereits seit 2001 ist die jährliche Studie des Unternehmens mit Sitz in Kronberg im Taunus die maßgebliche Informationsquelle zum Markt.
Demografischer Wandel als strategischer Faktor
Unternehmen sehen sich durch den demografischen Wandel mit einer deutlichen Lücke im Erfahrungswissen und einem zunehmenden Mangel an Führungskräften konfrontiert. 58 Prozent der befragten Interim Manager erwarten deshalb eine steigende Nachfrage nach externer Expertise. 74 Prozent identifizieren den Babyboomer-Austritt als strukturelle Lücke, die Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen stellt. Auch die sinkende Verfügbarkeit erfahrener Führungskräfte ist aus Unternehmenssicht ein zentrales Risiko (47 Prozent).
„In Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche ist Erfahrung durch nichts zu ersetzen. Wir bringen die Experten zu Ihnen, die Transformation nicht nur planen, sondern messbar umsetzen", erklärt Christine Feuerstein, Geschäftsführerin von Heuse Interim.
Besonders in Übergangs- und Transformationssituationen (78 Prozent) sowie beim Schließen von Führungslücken (66 Prozent) greifen Unternehmen auf Interim Management-Lösungen zurück – um Projekte effizient und wirkungsvoll umzusetzen. 76 Prozent der Befragten erkennen zudem deutlich veränderte Erwartungen zwischen den Generationen, insbesondere bei Digitalisierung und Transparenz (55 Prozent) sowie bei Werten und Kultur (54 Prozent).
Industrie im Wandel: Maschinen- und Anlagenbau übernimmt Spitzenposition
Das Branchenumfeld zeigt einen bemerkenswerten Wandel: Erstmals überholt der Maschinen- und Anlagenbau (18 Prozent) die Automotive-Branche (15 Prozent) als stärkstes Einsatzfeld für Interim Manager. Dies unterstreicht den tiefgreifenden Restrukturierungs- und Innovationsbedarf im industriellen Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Metall- und Elektroindustrie (12 Prozent) sowie Pharma und Medizintechnik (9 Prozent) folgen auf den weiteren Plätzen.
Gerade mittelständische Unternehmen mit 51 bis 2.500 Mitarbeitenden nutzen gezielt Interim Management. Change Management dominiert dabei weiterhin als häufigster Einsatzgrund (35 Prozent), gefolgt von Restrukturierung und Sanierung (32 Prozent).
KI-Schub im Management: Nutzung steigt um 19 Prozentpunkte
Die Nutzung Künstlicher Intelligenz in Projekten ist im Jahresvergleich um 19 Prozentpunkte auf 45 Prozent gestiegen. Unternehmen setzen dabei auf generative KI-Systeme – wie ChatGPT (24 Prozent), Microsoft Copilot (5 Prozent) oder Google Gemini (3 Prozent). Generative KI-Systeme werden in 82 Prozent der KI-gestützten Projekte eingesetzt, vor allem für Datenanalysen, Textautomatisierung und strategische Konzeption.
„KI- und Datenverständnis zählen nun zu den wichtigsten Kompetenzen für die kommenden Jahre. Qualität und Erfahrung zahlen sich messbar aus – auch und gerade im Zusammenspiel mit neuen Technologien", so Dana Barzingi, Geschäftsführer von Heuse Interim.
Marktdynamik 2025: Unternehmen setzen auf Flexibilität und Wertbeitrag
Der Interim Management-Markt zeigt sich in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld resilient. Unternehmen prüfen heute gezielter, wem sie ihre kritischen Transformationsprojekte anvertrauen. Mit 4,5 Anfragen pro Vertragsabschluss ist die Lead-to-Deal-Ratio gestiegen, während die Erwartungen an Qualität und Erfahrung auf einem hohen Niveau liegen.
Ein entscheidender Faktor für Unternehmen ist der nachweisbare Mehrwert: In jedem fünften Projekt (20 Prozent) wurden ESG-relevante Themen adressiert, vor allem im Bereich Environmental (62 Prozent). Dass Interim Management nicht nur operative Lücken schließt, sondern auch einen signifikanten wirtschaftlichen Beitrag leistet, zeigt sich in der RoIM-Bewertung: 69 Prozent der Projekte erzielen mindestens den doppelten Return on Interim Management – 13 Prozent sogar einen Faktor von mehr als 10.
Komplette Studie 2026 jetzt verfügbar
Die vollständige Studie „Interim Management-Marktgeschehen 2025“ steht ab sofort kostenfrei unter https://www.interim-management.de/studien/2026-interim-management-dach-region zum Download bereit.
Grafiken zum Download stehen hier zur Verfügung: https://cloud.smart-pr.de/s/NmiiP3GTWaJLRDe