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Case Study

Interim Management im PE-Umfeld – Begleitung eines technologieorientierten Portfoliounternehmens

 

Wie der gezielte Einsatz eines Interim Managers dazu beitragen kann, die Handlungsfähigkeit zu sichern und das Vertrauen zu stärken.

Projektdetails

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Kunde
Portfoliounternehmen einer PE-Gesellschaft
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Service
Interim CTO
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Branche
Erneuerbare Energien
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Zeitraum
15 Monate

Interim Management im Bereich Private Equity

Private Equity-Gesellschaften investieren gezielt in Unternehmen mit Entwicklungspotenzial. Dabei stoßen sie nicht selten auf komplexe operative Herausforderungen: Zeitdruck, eingeschränkte Managementkapazitäten und hoher Erwartungsdruck treffen auf den Bedarf nach Transparenz, Ergebnisorientierung und Umsetzungskraft.

Hier setzt Interim Management an: Erfahrene Führungspersönlichkeiten übernehmen zeitlich befristet Verantwortung, schaffen Strukturen, handeln konsequent und agieren gleichzeitig unabhängig und lösungsorientiert. Besonders im PE-Umfeld, das auf effektive Unternehmenswertentwicklung ausgerichtet ist, kann Interim Management einen entscheidenden Beitrag zur Zielerreichung leisten.


Wie der folgende Case zeigt, kann der gezielte Einsatz eines Interim Managers in einer Phase des Wandels dazu beitragen, die Handlungsfähigkeit zu sichern und das Vertrauen in die Organisation und ihre Zukunft zu stärken.

Ausgangslage: Projektgeschäft mit Potenzial für Effizienzsteigerungen


Ein Unternehmen aus dem Bereich “Erneuerbare Energien“, ein Portfoliounternehmen einer PE-Gesellschaft, stand vor der Aufgabe, seine Liquiditätsplanung zu verbessern, das Projektmanagement zu professionalisieren und die Führungsstrukturen in der Geschäftsführung zu stärken. Zur Unterstützung beauftragte das Portfoliounternehmen über Heuse Interim einen erfahrenen Interim Manager als CTO, mit dem Ziel, das Unternehmen kurzfristig zu stärken und die Basis für eine nachhaltige, positive Entwicklung zu legen.

 

Mandat: Klare Zielvorgaben – effektive Umsetzung


Für etwas mehr als ein Jahr unterstützte ein erfahrener Interim Manager das Unternehmen mit einem klar definierten Auftrag: 

  • Gewährleistung finanzwirtschaftlicher Planungssicherheit aufgrund starken Wachstums
  • Implementierung eines professionellen Projektmanagements
  • Aufbau klarer interner Strukturen und Führung zur termingerechten Realisierung der Projekte

 

 

Vorgehensweise: Schwerpunkte – Analyse, Struktur, Kommunikation

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1. Liquidität und Finanzierung

  • Transparente und belastbare Liquiditätsplanung
  • Einführung einer Supply-Chain-Finanzierung
  • Erfolgreiche Verhandlung mit Kautionsversicherern
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2. Projektmanagement und Steuerung


  • Übernahme PMO Funktion zur Sicherstellung eines konsequenten Trackings
  • Einführung klarer Aufgabenverteilungen und Verantwortlichkeiten, regelmäßiger Fortschrittskontrollen und verbindlicher Projektpläne
  • Verbesserung des Schnittstellenmanagements zwischen Konstruktion, Einkauf, Vertrieb und Fertigung hinsichtlich Effizienz und Effektivität
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3. Führungsverantwortung und Kommunikation

  • Klare und situationsadäquate übergeordnete Führung, Steuerung und Moderation der eingeleiteten Maßnahmen
  • Klare Kommunikation und Schaffung von Transparenz im Kontext eines professionellen Stakeholdermanagements
  • Klare Unternehmensführung durch Kommunikation eindeutiger Ziele und konsequenter Zielverfolgung (Top-Down)

Strukturen greifen, Vertrauen wächst

Im Verlauf des Mandats zeigten sich schnell deutliche Erfolge:

  • Finanzierungsstruktur: Die operativen Handlungsspielräume des Unternehmens sind optimiert und planbar.

  • Projektmanagement: Projekte werden stringent geführt, systematisch „getrackt“ mit der Folge einer belastbaren internen Verbindlichkeit

  • Führungskultur: Mitarbeitende erhalten klare Vorgaben und Transparenz.

Der Interim Manager schuf damit die strukturelle Grundlage für nachhaltige Unternehmenswachstum. 

Erfolgsfaktoren: Struktur, Resilienz und klares Auftreten
 

Neben fachlicher Expertise und operativer Führungserfahrung bringt der eingesetzte  Interim Manager ein hohes Maß an Resilienz, Kommunikationsstärke und Durchsetzungsvermögen mit. Für ihn ist entscheidend, bereits zu Beginn eines Mandats strukturiert und verbindlich vorzugehen:
 

„Ich starte mit einer klaren Situationsanalyse: Liquidität, Organisation, Geschäftsmodell, Führung – alles kommt auf den Prüfstand. Daraus leite ich realistische Ziele und ein Maßnahmenpaket ab. Wichtig ist, dass ich das nicht abstrakt tue, sondern konsequent in der Umsetzung – mit klarer Kommunikation, intern wie extern.“


Dabei sieht er seine Rolle nicht nur als umsetzungsorientierten Manager, sondern auch jederzeit greifbaren und ansprechbaren Lotsen:
 

„Das ist wie auf einem Klettersteig. Wenn Sie nicht wissen, wie der nächste Schritt zu sein hat, kann der nächste Schritt ggf. der letzte sein. Sie brauchen Erfahrung und quasi einen kühlen Kopf – und vor allem eins: Klarheit im Handeln.“


Dieser persönliche Führungsstil – lösungsorientiert, direkt, glaubwürdig, konsequent im Handeln – ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Fazit: Interim Management schafft Handlungsspielräume im PE-Umfeld

Diese Case Study verdeutlicht, wie Interim Management in PE-geprägten Situationen nicht nur kurzfristig Stabilität schafft, sondern den Weg für eine nachhaltige Transformation ebnet. Externe Expertise, Durchsetzungsstärke und Kommunikationsfähigkeit machen Interim Manager zu unverzichtbaren Partnern in dynamischen Veränderungsprozessen.

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