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Case Study

CEO Interim Manager übernimmt die Leitung eines kritischen Standorts

 

Aufbau der Organisation, Stabilisierung des Werks und Umsetzung der Werksschließung

Projektdetails

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Kunde
Produktionsbetrieb
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Service
Restrukturierung
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Branche
Metall, Elektro & Zwischenprodukte

Case Study CEO Interim Manager

Nach dem Ausscheiden der bisherigen Geschäftsführerin stand ein kritischer Produktionsstandort in Hessen unter massivem Druck: hohe Fluktuation, offene Verantwortlichkeiten und eine stark belastete Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat. Gleichzeitig musste eine Werksschließung an einem weiteren Standort abgewickelt und die Produktion nach Tschechien, Schweden sowie an einen anderen deutschen Standort transferiert werden.
Ein erfahrener Heuse CEO Interim Manager übernahm kurzfristig die Geschäftsleitung und die operative Werksverantwortung, schuf Transparenz, stabilisierte die Organisation und führte die Umsetzung der Maßnahmen konsequent bis zur arbeitsfähigen Neuaufstellung.

Aufgabe

Transformation eines kritischen Produktionsstandorts in Hessen

Ziel war es, das Werk wieder handlungsfähig zu machen, Eskalationen zu vermeiden und die Transformation in einem hochsensiblen Umfeld verlässlich zu steuern – mit klarer Kommunikation und belastbaren Strukturen.

Projektstart

Der CEO Interim Manager verschaffte sich in kurzer Zeit Transparenz über Organisation, Rollen, Verantwortlichkeiten und Motivation der verbliebenen Stamm-Mannschaft. Der erste Schwerpunkt lag auf Stabilisierung und Wiederaufbau des Werks-Teams: Supply Chain/Logistik sowie Qualität waren interimistisch besetzt, gleichzeitig musste die Handlungsfähigkeit im Tagesgeschäft abgesichert werden.

Parallel zeigte sich: Der bestehende Meilensteinplan zur Werksschließung enthielt handwerkliche Fehler, die sich zu operativen Herausforderungen auswuchsen. Zusätzlich mussten bis Jahresende 100 Mitarbeitende aus der Administration abgebaut werden – auf Basis eines bereits mit dem Betriebsrat verhandelten Sozialvertrags, aber in einer kommunikativ und sozial hochsensiblen Phase.

Vorgehen & Umsetzung

Der CEO Interim Manager spielte die „gesamte Klaviatur“ aus Restrukturierung, Operative, Stakeholder-Management und Führung:

  • Strukturen & Rollen klären: Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege, Prioritäten
  • Organisation neu aufbauen: Schlüsselpositionen (SCM, Qualität) in Richtung Festbesetzung führen
  • Meilensteinplan neu aufsetzen: Realität checken, Risiken bewerten, Plan mit Betriebsräten abstimmen
  • Werksschließung steuern: wertschätzende Abwicklung, Sozialplan sauber umsetzen
  • Kunden/Eskalationen managen: kritische Automotive-Kunden beruhigen, Vertragsstrafen vermeiden
  • Produktions-Transfer absichern: Übergaben nach Tschechien, Schweden und Deutschland – Bestände, Rückstände und Qualität stabilisieren

Ergebnisse

  • Meilensteinplan überarbeitet und gemeinsam mit den Betriebsräten an die Realität angepasst
  • SCM und Qualität erfolgreich in Festbesetzung überführt 
  • Eskalationen mit wichtigen Automotive-Kunden geschlichtet
  • Bemusterungs- und Freigabeszenarien nachgeholt (inkl. Deckblattbemusterung, geringere Aufwände)
  • Arbeitsfähige Abstimmungs- und Kommunikationsroutine mit dem Betriebsrat etabliert – ohne Eskalation
  • Werksschließung wertschätzend und planbar abgewickelt
  • „Wir-Gefühl“ im Team durch gezielte Aktivitäten und Führung wieder aufgebaut 

 

 

 

ESG-Beitrag im Mandat

Ohne Transparenz in der Problemerkennung wären die Auswirkungen für den Standort Deutschland deutlich größer ausgefallen. Nur durch klare Kommunikation, belastbare Faktenlage und konsequentes Handeln konnte die Verlagerung überhaupt funktional umgesetzt werden.

Fazit

Die Situation erforderte schnelle Diagnose, robuste Führung und konsequentes Stakeholder-Management. Durch den Einsatz eines CEO Interim Managers konnte der Standort stabilisiert, die Organisation neu aufgestellt und die Werksschließung sauber umgesetzt werden – bei gleichzeitig gesicherter Kundenbeziehung und operativer Leistungsfähigkeit.

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